Myelographie:


Meistens ist eine Diagnostik mit CT beziehungsweise MRT zur Beantwortung neurochirurgischer Fragestellungen bezüglich der Wirbelsäule ausreichend. In einigen Fällen liefert aber die Myelographie noch zusätzliche Informationen.
Bei der Myelographie handelt es sich um eine radiologische Darstellung des Rückenmarkkanals. In diesen werden nach einer so genannten Lumbalpunktion 10 ml eines Kontrastmittels injiziert. Es folgen Röntgenaufnahmen in mehreren Positionen. In der Regel wird diese Untersuchung mit einer anschließenden Computertomographie kombiniert, um das verabreichte Kontrastmittel ohne erneute Punktion auszunutzen.

Da Sie nach dieser Untersuchung für einige Stunden Bettruhe einhalten sollten (insbesondere zur Vermeidung von Kopfschmerzen), führen wir die Myelographie nicht ambulant durch. Der stationäre Aufenthalt in der Schlosspark-Klinik dauert dabei in der Regel nur einen Tag, das heißt Sie können die Klinik am darauf folgenden Morgen wieder verlassen.

Kommen Sie bitte zur Terminvereinbarung möglichst persönlich in unsere Praxis. Bei dieser Gelegenheit erfolgt bereits im Vorfeld der Untersuchung ein ärztliches Aufklärungsgespräch. Wir organisieren für Sie die Modalitäten der stationären Aufnahme.

Sie benötigen:

  • eine Krankenhauseinweisung und Kostenübernahmebestätigung ihrer Krankenkasse
  • bitte beim Hausarzt aktuelle Blutgerinnungswerte (Quick oder INR und PTT) bestimmen lassen.
  • Gerinnungshemmende Medikamente, wie zum Beispiel MarcumarⓇ, aber auch ASS, sind vorher abzusetzen. Falls Sie derartige Medikamente einnehmen, sprechen sie dieses bitte im Aufklärungsgespräch an.
  • Metformin zur Behandlung eines Diabetes mellitus ist zwei Tage vor bis zwei Tage nach der Untersuchung abzusetzen.