Computertomographie:

 

Die Computertomographie ist ein radiologisches Schichtverfahren, mit dem sich der Körper „vom Scheitel bis zur Sohle“ in dünnen Schichten abbilden lässt. Vergleichbar mit dem Aufschneiden einer Salami, werden vom Körper Schichten in bis zu weniger als 1 Millimeter Dicke angefertigt. Die Computertomographie bietet gegenüber der konventionellen „normalen“ Röntgenaufnahme zwei entscheidende Vorteile:

  • Überlagerungsfreie Darstellung durch Schichttechnik
  • Differenzierung von Dichteunterschieden innerhalb von Weichteilgewebe


Die zunächst gewonnenen so genannten axialen Schichtbilder, lassen sich im Computer zu allen denkbaren Ansichten (Rekonstruktionen) zusammensetzen. Auch beeindruckende 3-D Rekonstruktionen sind möglich.

Dadurch ist die Computertomographie ein universelles Diagnoseverfahren zur Abbildung sowohl von Weichteilstrukturen, als auch von Knochen.

Moderne so genannte Mehrzeilen-Scanner ermöglichen die Abtastung großer Körperabschnitte in wenigen Sekunden. Das bedeutet für Sie eine kurze Untersuchungszeit.

Oft wird auch bei dieser Methode ein Röntgenkontrastmittel eingesetzt. Bei der Verabreichung von Röntgenkontrastmitteln sind eventuelle Gegenanzeigen zu beachten. Weitere Informationen finden Sie hier.